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Grundlagenversuche des Geobotanischen Institut ETH Zürich


Professor Dr. Franz Klötzli, seit Jahrzehnten ein Liebhaber und profunder Kenner des Seebachtals, konnte während seiner Zeit als Leiter des Geobotanischen Instituts der ETHZ immer wieder Mitarbeiter und Studenten für die Arbeit im Seebachtal begeistern, sodass eine langjährige Zusammenarbeit entstanden ist, die bis heute anhält und verschiedene wissenschaftliche Arbeiten hervorgebracht hat.

Methodenentwicklung für Flachmoorrenaturierungen

Obwohl bereits viele Berichte zur Renaturierung von Feuchtgebieten vorliegen, waren Versuche, welche sich auf die spezielle Situation des Seebachtals beziehen unumgänglich. Jede Renaturierung ist ein Einzelfall und bedarf vor grösseren Eingriffen möglichst guter Abklärungen über die lokalen Verhältnisse.
Das Geobotanische Institut der ETH Zürich (heute Institut für Integrative Biologie, IBZ) hat von 1996 bis 2002 ausgiebige Feldexperimente durchgeführt, wobei anhand von 513 Vegetationsaufnahmen 1117 Teilflächen auf insgesamt 1510 Quadratmetern untersucht, verglichen und dokumentiert wurden.
Der 109-seitige Schlussbericht kann als PDF heruntergeladen werden.

Für Kontakte mit dem Institut für Integrative Biologie (IBZ): www.ibz.ethz.ch
Kontaktperson: Dr. Dieter Ramseier (dieter.ramseier@env.ethz.ch)

Reduktion des Weidenaufkommens in revitalisierten Flachmooren

Ein unerwünschter Effekt der Flachmoorrevitalisierungen war, dass sich auf den abgeschürften Flächen viele Weiden etablieren konnten, welche später mit grossem Aufwand von Hand entfernt werden mussten.
Die Diplomarbeit von Christine Prohaska untersucht verschiedene Methoden, mit denen das Aufkommen von Weiden bei der Etablierung von Flachmooren reduziert werden kann.