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Neuigkeiten aus dem Seebachtal

14. April 2018: Hochzeiten im Seebachtal - Öffentliche Führung

Die Tage werden länger und wärmer, im Seebachtal weicht der Winter dem Frühling. Jetzt ist es Zeit für Hochzeiten aller Art. Auch in der Tierwelt wird für dieses Fest grosser Aufwand betrieben. Schliesslich will man den schönsten und besten Partner finden! Bunte Bäuche, farbige Federn, lauter Gesang - es wird kein Aufwand gescheut. Wir schauen und hören genau hin und erfahren mehr über die Vorzüge und Gefahren der Werbenden. Wer weiss, vielleicht entdecken wir neben Grasfrosch und Bergmolch in den Teichen auch einen Pirol im Geäst!

12. April 2018: Begehung rund um den Nussbaumersee mit dem Besitzer

Wie fast alle Jahre haben heute Heinz Scheidegger als Vertreter der Kartause Ittingen, der Besitzerin des Nussbaumersees, Lukas Roggensinger, Leiter Umgebung und Gewässer der Kartause, Röbi Schönholzer, Revierförster und Reservatsaufseher, Joggi Rieder, Geschäftsführer der Geschäftsstelle Natur sowie seine Stellvertreterin Sara Bangerter einen Rundgang um den Nussbaumersee gemacht, um anfallende Arbeiten insbesondere auch nach den Wintersturmschäden zu besprechen. Die Hauptanliegen waren dabei die Sicherheit der Besucher und der sinnvolle Naturschutz.

Was für die Waldbesitzer, manchen Förster und sicher auch einige Besucher des Seebachtals ein trauriger Anblick ist, lässt bei Naturschützern das Herz höher schlagen. Oft kann sonst nur mit viel Mühe und Arbeit geschaffen werden, was der Sturm im Seebachtal in wenigen Minuten erreicht hat. Die Baumstämme im See ermöglichen es Jungfischen, sich vor Räubern zu verstecken. Gleichzeitig dienen sie Vögeln wie dem Eisvogel als Ansitz. Dort wo im Wald vorher kaum Licht bis auf den Boden gedrungen ist, können nun junge Bäume aufwachsen. Gleichzeitig sind die Baumstämme Lebensraum für holzzersetzende Pilze und unzählige Insekten, welche wiederum dem Buntspecht als Nahrung dienen. Diverse Wildbienen- und Grabwespenarten nutzen die Wurzelteller für ihre Brutanlagen. Auch Vögel wählen das nischenreiche Wurzelwerk gerne zum Brüten. Wenn der Bodenkörper tief genug ist, gräbt sogar der Eisvogel seine Bruthöhle. In den Gruben sind viele kleine Tümpel entstanden. Solche Pionierstandorte sind prädestinierte Laichgewässer für den Grasfrosch oder die Kreuzkröte...

So finden sich neben der Trauer um die zum Teil mächtigen gefällten und geknickten Bäumen auch unzählige Gründe zur Freude im Seebachtal. Viel Spass beim Entdecken!

7. April 2018: Der Holzsteg beim Neuhuserloch ist wieder begehbar!

Nachdem der Windwurf vom 3./4. Januar den Gang durch den Moorwald südlich des Hüttwilersees (fast) unmöglich gemacht hatte, kann der Steg nun wieder begangen werden. Wir danken dem Reservatspfleger und Revierförster Röbi Schönholzer und seinem Team für die auwändigen und andauernden Räumungsarbeiten!

17. Februar 2018: Auf Spurensuche nach Leben in der Kälte - Öffentliche Führung

Auch in der kalten Jahreszeit geschieht viel im Seebachtal. Vor allem die Suche nach Nahrung treibt die Tiere jetzt an, ihre geschützten Verstecke zu verlassen. Wer hat diesen abgeknabberten Tannzapfen liegen gelassen? Warum fehlt diesem Strauch die Rinde? Wir machen uns mit Fernglas, warmem Tee und detektivischem Gespür auf die Suche nach Spuren in der Kälte.

Anmeldung über das Naturmuseum Thurgau:  http://www.naturmuseum.tg.ch/xml_82/internet/de/application/d14776/f14777.cfm

6. Februar 2018: Neuer See entstanden?

Ist durch das viele Nass vom Himmel plötzlich ein neuer See entstanden? Oder ist es nur eine Halluzination? Wir (und die bald ziehenden Frösche und Kröten) freuen uns auf jeden Fall über das zusätzliche Nass im Gebiet!

Bild: Samuel Zurbuchen, Frauenfelder Woche

15. Januar 2018: Bilder vom Biber

Die Spuren der Biber finden sich an vielen Orten entlang der Bach- und Seeufer im Seebachtal. Aber die scheuen Tiere sind nur selten zu sehen, und wenn, dann meistens, wenn wir eigentlich im Bett sind. Nun haben wir dank moderner Technik endlich ein paar Bilder machen können.

 

10. Januar 2018: Vieles verändert sich im Seebachtal

Die starken Regenfälle der ersten Januarwoche haben zu einem für den Winter ungewöhnlich hohen Wasserstand geführt. Viele Riedflächen, wie hier im Bürgerriet, stehen unter Wasser.

Auch die seichten Tümpel in der Nähe der Badi Hüttwilen sind voll. Beste Bedingungen für die ersten Amphibien, die sich bei Temperaturen ab 5 Grad Celsius und etwas Regen bereits jetzt auf den Weg zu ihren Laichgebieten machen können.

Auch die Winterstürme haben die Umgebung der drei Seen nachhaltig verändert. Es sind viele, zum Teil mächtige, Bäume gefallen. Dies hat zum einen neue Einblicke auf die Seen eröffnet. Zum andern ist deswegen der Steg  beim Neuhuuserloch nach wie vor gesperrt. Es wird noch einige Wochen dauern, bis das Fallholz soweit geräumt ist, dass ein Durchkommen wieder bedenkenlos möglich ist.

Nicht zuletzt hat der Pflegeeinsatz im November seine Wirkung getan. Der Huebbach hat ein ganz neues Gesicht erhalten und es wird spannend, wie sich dieses im Frühling, wenn die Weiden wieder ausschiessen und sich Pflanzen, die vorher zu wenig Licht und Platz hatten, etablieren können.

11. November 2017: Pflegeeinsatz zum zweiten

Erneut waren die Frauen und Männer der Jungjäger und zweier Serviceclubs im Seebachtal im Einsatz und haben wahre Wunder geleistet. Mit viel Einsatz und einigem Wetterglück wurde gesägt, gesammelt, geschleppt und gestaltet.

Südlich des Hüttwilersees wurden der Hubbacht und die Stichgräben entholzt.

Aus den gewonnenen Ästen und gesammeltem Laub wurden an mehreren Standorten Asthaufen für Wiesel und Hermeline geschaffen. Sie sollen die Lebensräume dieser scheuen Bewohner des Seebachtals und der Umgebung besser vernetzen. In Zusammenarbeit mit dem Wieselnetz Schweiz konnte damit das Naturschutzgebiet Seebachtal weiter aufgewertet werden. Herzlichen Dank allen Beteiligten!

21. September 2017: Pflegeeinsatz im Seebachtal

Heute fand wieder ein grosser Pflegeeinsatz zwischen dem Hüttwiler- und Nussbaumersee statt. Der T-Graben im Vierezwanzgerriet wurde teilweise ausgebaggert, so dass das Wasser wieder frei auslaufen kann.

2. und 3. September 2017: Pfadfindertreffen (KaTre) der Pfadi Thurgau

Am Wochenende vom 2. und 3. Sept. 2017 trafen sich rund 900 Pfadfinder im Seebachtal. Dass Naturschutz und Pfadi Hand in Hand möglich ist, zeigt das Bild mt dem Lagerplatz unten und den Amphibienteiche oben.

Amphibienteiche (oben) und Pfadilager (unten)

Friedliche Pfadfinder am Zuhören

17. Juli 2017: Mystische Morgenstimmung!

20. Juni 2017: Tele Diessenhofen berichtet übers Gebiet

Am 3.4.2017 läuft eine Sendung auf Tele Diessenhofen über das Seebachtal. Mit folgendem link kommt man zum Beitrag:

Über Landschaften unserer Region - Seebachtal

https://www.tele-d.ch/archiv.html?id=1137

 

2. Juni 2017: Das Kader der swissgenetics im Seebachtal

Bei schönstem Sonnenschein nach einer lang ersehnten Regenphase konnten die siebzehn Männer und Frauen aus Bern begrüsst werden. Begeistert beobachteten sie die nun brütenden Flussseeschwalben auf den Kiesflossen und machten sich auf die Suche nach Wasserfröschen in den verschiedenen Amphibientümpeln. Aber auch bei der angrenzenden Kuhweide wurde eine längere Pause eingelegt, damit die Tiere eingehend diskutiert werden konnten. Das Interesse für die verschiedenen Renaturierungsmethoden und deren Erfolg war gross und es ergaben sich spannende Diskussionen über die Rolle der Biodiversität in der Landwirtschaft und die beste Rinderrasse zur Beweidung von extensiven Weideflächen. Herzlichen Dank!

31. Mai 2017: Gelesen in der Frauenfelder Woche

Neulich in der Frauenfelder Woche gelesen, was das Phänomen am Hüttwilersee mit den Netzen erklärt.

Also keine Panik ist angesagt, die Natur wird das voraussichtlich schon regeln...

31. Mai 2017: WC Häuschen in der Nussbaumer Badi aufgestellt!

Am Nussbaumersee in der Badi hat die Gemeinde Hüttwilen den Versuch gestartet ein mobiles WC Häuschen aufzustellen. Die Stiftung Seebachtal bedankt sich bei der zuständigen Gemeinderätin Frau Evelyne Hagen Freund herzlich für ihr Engegement. Wir hoffen auf eine rege Nutzung der Infrastruktur!

Neues, eigekleidetes WC Häuschen in der Nussbaumer Badi!

2. Mai 2017: Führung der 3. - 6. Klasse der Schule Weiningen TG

Zwar verpassten die 40 Schüler und Schülerinnen das aufgeregte Gekreische, mit welchem ein paar Drosseln eine Krähe am frühen Morgen bei der Badi Hüttwilen verfolgten. Aber die Spuren der Räuber waren ein anschaulicher Einstieg in die spannenden Lebensgemeinschaften des Seebachtals.

Die Krähe konnte zwar vertrieben werden, aber der Schaden war angerichtet.

Auch spannend aber etwas erfreulicher waren das Beobachten der flinken Flussseeschwalben mit Ferngläsern, der Versuch, die sich sonnenden Wasserfrösche zu entdecken, BEVOR sie sich mit einem Sprung ins Wasser retteten, oder die Suche nach Spuren entlang des Pfades durch den Moorbruchwald. Die Kinder waren mit viel Begeisterung und Freude dabei, auch, als sie mit grossem Einsatz eine achtlos weggeworfenen PET-Flasche aus dem Wasser holten um sie im nächsten Abfalleimer zu entsorgen. Bravo!

24. April 2017: Führung der Lehrer des Gymnasiums Thun

Bei schönstem Frühlingswetter konnten die frisch angekommen Flussseeschwalben beobachtet werden, welche mit vielem Rufen die Kiesinseln im Hüttwilersee begutachteten. Aber auch die Informationen über Entstehung und Geschichte des Seebachtals und die vorgenommenen Renaturierungsprojekte stiessen auf reges Interesse bei den 20 Lehrern aus dem Bernbiet.

24. April 2017: Kiwanis Club zu Besuch im Seebachtal

An diesem wunderschönen Montagabend besuchte uns der im Juni 2016 neu gegründete Kiwanis Club Thurtal im Seebachtal. Rund 30 interessierte Personen konnte Ernst Künzle vom Kiwanis Club an diesem Outdoor Anlass begrüssen. Geschäftsführer Joggi Rieder führte die Schar um den Nussbaumersee und konnte einen Einblick in die Seenlandschaft geben.

20. März 2017: Archäologische Taucharbeiten am Nussbaumersee

In der Zwischenzeit konnten „pfahlbauzeitliche" Funde und Objekte aus dem Mittelalter vom Seegrund gehoben sowie erste Proben geborgen werden. Diese wurden an einem Informationsanlass in der Stammheimer Badi (Nussbaumersee) am letzten Freitag, 17. März 2017 der Öffentlichkeit präsentiert. Neben den neuen Funden wurden Filme von den taucharchäologischen Arbeiten gezeigt und zu ersten Erkenntnissen der laufenden Untersuchungen berichtet (weitere Informationen im TZ Artikel).

Artikel vom 20. März 2017 in der Thurgauer Zeitung

14. März 2017: Anmeldung für Libellenbestimmungskurs im 2017

Von Mai bis September 2017 findet unter anderem im Seebachtal ein Libellenbestimmungskurs statt.

Bild: Weibchen der Prachtlibelle (Photo: J.Rieder)

Anmeldung und Infos hier!

20. Februar 2017: Erste Amphibien sind unterwegs

Nach dem gestrigen Regen und den Frühjahrstemperaturen sind nun auch die ersten Amphibien unterwegs. Auch im Seebachtal sind die ersten Grasfrösche gesichtet worden. Allerdings sind erst Einzeltiere unterwegs. Aber schon heute Abend könnte ein grösserer Schub an Tieren über die Strasse drängen....

Erster Grasfrosch entlang eines Bordsteines... Findet er den Ausgang?

23. Januar 2017: Endlich wieder ein Eintrag im Aktuell!

Vor gut einem halben Jahr kam unser Mitarbeiter Marc Meier bei einem Bergunfall ums Leben. Wir standen alle unter grossem Schock und haben uns auch heute noch nicht ganz mit diesem Verlust abgefunden. Marc hat soviel für die Stiftung Seebachtal (unter anderem die Betreuung der homepage) erledigt und all die Arbeiten mussten wieder neu verteilt werden.

Und trotz aller Trauer müssen wir weiter gehen, ganz nach dem Motto von Marc's Familie: zäme wiiter! Und so gibt es heute (endlich) wieder einen Eintrag und wird auch zukünftig wieder regelmässig Einträge geben.

Der Winter bescherte uns wieder einmal einen gefrorenen See und die lokalen Turnvereine haben sofort eine wunderbare Festwirtschaft bei der Nussbauer- und Hüttwiler Badi (Bild) eingerichtet. Herzlichen Dank den emsigen Helferinnen und Helfer!

26. Juni 2016: Öffentliche Führung mit dem WWF Ostschweiz

Am Sonntag, 26. Juni, veranstaltet die Stiftung Seebachtal in Zusammenarbeit mit dem WWF Ostschweiz eine öffentliche Exkursion am Hüttwilersee - Mehr Infos / zur Anmeldung gehts hier: WWF Ost.

20. Juni 2016: Traurige Mitteilung

Die Begehung vom 26.6.2016 sollte stattfinden, musste aber abgesagt werden! Unser geschätzter Mitarbeiter und Exkursionsleiter Markus Marc Meier ist heute bei einer Bergtour ums Leben gekommen. Wir trauern um einen überdurchschnittlich engagierten Menschen und lieben Freund! Wir danken Dir, lieber Marc für alles, was Du für "Dein" Seebachtal getan hast, du warst und bist Gold wert!

pdf der Todesanzeige

3. Juni 2016: Die Gelbbauchunke fühlt sich heimisch im Seebachtal

Nachdem die Gelbbbauchunke (Bombina variegata) im Frühjahr 2015 erstmals an den Hüttwiler Seen festgestellt worden ist, ist die bedrohte Amphibienart dieses Jahr zurückgekehrt. Auch Laichbällchen konnten dieses Jahr verbucht werden: Premiere!

 

21. Mai 2016: Öffentliche Führung im Seebachtal

Joggi Rieder begrüsst rund 50 Personen im Seebachtal.

pdf mit Pressetext!

 

 

14. November 2015: Pflegeeinsatz im Seebachtal!

Heute Samstag packten die Soroptimistinnen aus Frauenfeld und einige Jungjäger in Ausbildung tatkräftig an und leisteten einen grandiosen Pflegeeinsatz! Da wurde gesägt, gefräst, gemulcht, gerechen und Äste aufgebiegen was das Zeug hiehlt!

Allen beteiligten Personen, insbesondere Moni Rieder, Andi Engeler, Eugen Akeret, Andreas Bohren und Röbi Schönholzer ganz herzlichen Dank!

Gruppenbild mit soroptimistinnen und einem kleinen Teil der Jungjäger!

3. Oktober 2015: Eugen Akeret feiert seinen 80. Geburtstag!

Eugen Akeret wurde am 3. Oktober 2015 80 Jahre alt! Wir gratulieren ihm ganz herzlich zu diesem grossen Tag. Die ganze Stiftung Seebachtal kann sich glücklich schätzen, einen so fundierten, erfahrenen und liebenswerten Naturkenner und Menschen in seinen Reihen zu wissen.

Lieber Eugen, herzlichen Dank für alles, du bist für uns alle ein grosses Geschenk!


6. September 2015: NSV Hunzenschwil im Seebachtal!

An diesem Sonntag hatten wir hohen Gast aus dem Kanton Aargau! Der Natur- und Vogelschutzverein Hunzenschwil unter der Leitung von Präsident Beat Schmid besuchte uns. Anlässlich eines Rundganges um den Nussbaumersee konnte diese interessierte Truppe mit dem Gebiet vertraut gemacht werden.

Wir bedanken uns herzlich für den Zustupf in die Stiftungskasse und das schöne Vogelhüsli!

Die fidele und motivierte Truppe aus dem Kanton Aargau (06.09.2015).

 

 

4. September 2015: Neue Amphibienteiche in der Sömme

Anfangs dieser Woche sind im Seebachtal zum wiederholten Mal Bagger aufgefahen: Diesmal mit dem Ziel, neue Gewässer für den Laubfrosch und andere wärmeliebende Arten zu schaffen. Dank dem begünstigenden Wetter kamen die Arbeiten gut voran und konnten diesen Freitag abgeschlossen werden. Bereits während der Bauarbeiten konnte man Libellen (Heidelibellen, Grosser Blaupfeil) bei der Eiablage in den neuen Wasserstellen beobachten.

Die fünf neu gegrabenen Teiche (schräge Aufsicht von SW, oben der Hüttwilersee, 08.09.2015).

 

 

18. August 2015: Staatsarchiv Kanton Zürich auf Besuch im Seebachtal!

Heute beehrten uns ca. 20 Personen vom Staatsarchiv des Kantons Zürich unter der Leitung von Thomas Neukomm, Abteilungsleiter Überlieferungsbildung, im Seebachtal. In einer angeregten Runde ging es rund um den Nussbaumersee und unsere Zürcher Freunde erfuhren allerhand Wissenswertes über das Gebiet. Anschliessend ging es für die Gruppe weiter in die Kartause Ittingen zum Mittagessen und anschliessendem "Käseherstellung als Gruppenprozess".




8. Juli 2015: Sanierung der alten Huebbach-Leitung

Seit Anfangs dieser Woche wird in der Sömme die Betonröhre, in der der Huebbach bis vor der Offenlegung 2007 floss, entfernt und durch eine Drainageleitung ersetzt. Das Relikt der Hubbach-Eindolung war Anfangs Jahr stellenweise eingebrochen und hat daher aktuellen Anlass zur endgültigen Sanierung gegeben. Das sehr trockene Wetter begünstigt den Bauvorschritt, die Arbeiten können wahrscheinlich diese Woche noch abgeschlossen werden.

Die Bagger kommen mit den Arbeiten gut voran.

 

 

29. Juni 2015: Schulexkursion der Oberstufe Hüttwilen

An einem zu Beginn mit angehehmen Temperaturen gesegneten Montag fanden sich zwei erste Klassen der Oberstufe Hüttwilen für einen ausgedehnten Rundgang in der Badi Hüttwilen ein. Während rund dreieinhalb Stunden erfuhren die Schüler Verschiedenes zu den Renaturierungsetappen der Stiftung, lernten drei Gräserfamilien und die Lieblingsspeise der Flussseeschwalbe kennen und fanden sogar einen Laubfrosch beim mittäglichen Sonnenbad.

Kurze Schatten und breite Lachgesichter während dem Rundgang.

 

 

24. Juni 2015: Mitgliederversammlung in der Besenbeiz Seehalde

Trotz des sonnigen Wetters fanden sich am Abend rund 30 Mitglieder zur jährlichen Stiftungsversammlung ein, um Neues aus der Tätigkeit der Stiftung zu erfahren und zu diskutieren. Joggi Rieder päsentierte die Zahlen der diesjährigen Amphibienerhebung, unterlegt mit einem goldigen Märchen.

Vor der Mitgliederversammlung tagte der Stiftungsrat.

 

 

18. Juni 2015: Hochschule Rapperswil auf Exkursion

An diesem Donnerstag durften die Landschaftsarchitektur-Studenten der Hochschule Rapperswil den Vorlesungssaal mit der freien Natur tauschen. Am praktischen Beispiel des Seebachtals wurden sie in die vielfältige Thematik des Naturschutzmanagements einfgeführt.

Diskussions- und Reflexionsrunde nach einem eindrucksreichen Exkursionstag.

 

 

15. Juni 2015: Neue Amphibienart im Seebachtal!

Hocherfreut konnten die Ohren des Geschäftsführers Natur mitte dieses Monats ein zurückhaltendes "uh-uh" vernehmen. Dieses typische Rufgeräusch stammt von einer bisher im Seebachtal nicht nachgewiesenen Amphibienart, nämlich der Gelbbauchunke. Im Namen der Stiftung heissen wir die Gelbbauchunken im Kreise der nun neun Arten umfassenden Seebachtaler Amphibienfauna herzlich willkommen!

Oben: Fundort der Gelbbauchunken (Äschi, ost), Unten: Gelbbauchunke im Schlammweiher.

 

 

5. Juni 2015: Schlangenartikel in der Thurgauer Zeitung

Ein informatives Artenportrait zur Seebachtaler Seeschlage, der Ringelnatter, wurde heute in der Thurgauer Zeitung publiziert. Joggi Rieder erzählt über die Biologie der einzigen im Thurgau noch nachweisbaren Schlagenart und wie sie sich in den letzten Jahren im Seebachtal entwickelte. Für den Artikel (PDF) aufs Bild klicken:

Eine Seebachtaler Ringelnatter auf der Jagd.

 

 

28. April 2015: Zivilschutz baut neue Fussstege

Anfangs dieser Woche haben Angehörige der Zivilschutzregion Frauenfeld im Seebachtal neue Fussstege gebaut. Die massiven Holzkonstruktionen im Bürgerriet und im Neuhuuserloch sorgen künftig dafür, dass die Besucher trockenen Fusses durch die Moorlandschaften spazieren können. Herzlichen Dank für den Einsatz!

Der fertiggestellte Steg im Bürgerriet und die stolze Truppe der ZSR Frauenfeld.

 

 

26. April 2015: WWF-Exkursion "Die landschaftlichen Schätze des Seebachtals"

Entgegen der miesen Wetterprognose anfangs Woche kamen die Regenjacken der Teilnehmenden der WWF-Exkursion diesen Sonntag nicht zum Einsatz. Bereits vor Mittag wärmte die Sonne das Seebachtal und so konnten nebst dem Kammmolch und dem Laubfrosch bereits zahlreiche Libellen und Schmetterlinge beobachtet werden.

Die ganztätige Exkursion führte die Teilnehmenden durch die verschiedenen renaturierten Flächen, wie hier das Riet südlich des Nussbaumersees (Foto: Richard Schenker, WWF).

 

 

22. März 2015: Vogelkundler im Seebachtal

Zum Anlass der 106. Mitgliederversammlung der Ala Schweiz haben rund 75 Vogelkundler das Seebachtal besucht. Nach der Versammlung, bei der von Eugen Akeret zum Ehrenmitglied ernannt wurde, einem interessanten Vortrag von Stiftungspräsident Humbert Entress und einem feinen Mittagessen im Rebgut Jäger gings am Nachmittag - augerüstet mit Feldstecher, Spektiv und Teleobjektiv - auf eine einblickreiche Rundwanderung um den Hüttwilersee.

Die Ornithologen kurz vor dem Start zur Rundwanderung.

 

 

24. März 2015: Vortrag der TNG - Naturgefahrenkarte Thurgau

In den letzten vier Jahren wurden für alle Thurgauer Gemeinden die Naturgefahrengrundlagen erarbeitet und eine Gefahrenkarte erstellt. Am Dienstag, 24. März 2015 geben Dr. Marco Baumann (Amt für Umwelt TG) und Dr. Roland Wyss (Geologe) einen Überblick zur Naturgefahrensituation im Kanton Thurgau und erklären, wie die neuen Erkenntnisse umgesetzt werden.

Abstract der Veranstaltung

Homepage der Thurgauischen Naturforschenden Gesellschaft

 

 

20. Februar 2015: Aussichtsturm am Hüttwilersee wieder offen

Nach der letztwöchigen Stabilisierung der angefaulten Turmstützen konnte der Beobachtungsturm an der Südostecke des Hüttwilersees der Öffentlichkeit wieder zugänglich gemacht werden. Wir wünschen schöne Aussichten und interessante Einblicke.

Wenige Tage später hat die Thurgauer Zeitung einen interessanten Artikel zum renovierten Turm veröffentlicht. Den Artikel finden Sie hier.

 

 

13. Februar 2015: Turmsanierung kommt gut voran

Die diese Woche angelaufene Turmsanierung macht gute Fortschritte. Der Aussichtsturm kann voraussichtlich nächste Woche wieder eröffnet werden.

Freigelegte Faulstellen an den Pfeilern (links) und neu angebrachte Eichenbalken (rechts). Bilder: Kaspar Fröhlich.

 

 

Februar 2015: Sanierung des Aussichtsturms am Hüttwilersee

Der seit Mai wegen Einsturzgefahr gesperrte Aussichtsturm am Südufer des Hüttwilersees wird nun saniert. Die Arbeiten dauern voraussichtlich 1 bis 2 Wochen, danach kann er wieder Aussichtsssuchende und Vogelintressierte empfangen.

Die morschen Pfeiler des Turms werden ersetzt (Bild: Joggi Rieder).

 

 

24. Februar 2015: Vortrag der TNG - Die Geschichte der Bionik

Was verbindet einen Elefanten mit einem Delphin, einem Gecko oder einem Hai? Die ausführliche Klärung auf diese Frage erfahren Sie beim nächsten TNG-Vortrag in der Kanti Frauenfeld. Die etwas weniger ausführliche, dafür umso Appetit anregendere Antwort finden Sie im Veranstaltungs-Abstract.

Abstract der Veranstaltung

Homepage der Thurgauischen Naturforschenden Gesellschaft

 

 

3. Februar 2015: Vortrag der TNG - El Nino und das Globalklima

Für diejenigen, die sich gefragt haben, was denn eigentlich aus der Erderwärmung geworden ist, findet am Dienstag, 6. Januar 2015 findet der Vortrag "El Nino, La Nina und ihre Cousins - Wie der Ozean das globale Klima beeinflusst" in der Aula des BBZ Weinfelden statt. Hier werden lang ersehnte Antworten auf den Verbleib der Temperaturanstiege geliefert. Die Stiftung Seebachtal empfieht diese Veranstaltung wärmstens.

Abstract der Veranstaltung

Homepage der Thurgauischen Naturforschenden Gesellschaft

 

6. Januar 2015: Vortrag der TNG - Wandel des Zoo Zürich

Am Dienstag, 6. Januar 2015 findet der Vortrag "Zoo Zürich - Unser Wandel von der Tierschau zum Naturschutzzentrum"  in der Aula des BBZ Weinfelden statt. Die Stiftung Seebachtal kann den Besuch der Veranstaltung sehr empfehlen.

Abstract der Veranstaltung

Homepage der Thurgauischen Naturforschenden Gesellschaft

 

 

15. November 2014: Pflegeeinsatz am Huebbach

Am Samstag legten wieder zahlreiche tatkräftige Freiwillige im Seebachtal Hand an. Die Soroptimists Frauenfeld und der Rotary Club Frauenfeld-Untersee befreiten unter der fachlichen Federführung von Andreas Engeler und Stiftungsrat Eugen Akeret den zugewachsenen Huebbach südwestlich des Hüttwilersees von Schilf und Gehölzen. Der 2007 ausgedolte Bachlauf fliesst nun wieder frei zum See und bietet einen attraktiven Lebensraum. Herzlichen Dank für den Einsatz!

Gute Stimmung unter den Freiwilligen - trotz Spuren des harten Arbeitseinsatzes.

 

Das Resultat des Tages: Das Huebbach gurgelt zufrieden Richtung Hüttwilersee.

 

 

31. Oktober 2014: Abschluss der Erdarbeiten im Grundriet

Nach dem Abschluss der Bauarbeiten auf dem Stiftungsland konnten nun die Baumaschinen endgültig aus dem Grundriet abgezogen werden. Während der letzten Tage wurden die aus der aufgewerteten Parzelle abgetragenen Erdmassen in den umliegenden landwirtschaftlichen Flächen verteilt, um hier die  Ertragsleistung zu verbessern.

Spezialmaschinen verteilen die Bodendepots in den Nachbarparzellen der Aufwertung.

 

 

9. Oktober 2014: Grundriet nach Vollendung

Die Renaturierungsarbeiten sind abgeschlossen! Die Fläche wird nun noch einer feineren Bodenbearbeitung duch eine Egge unterzogen und im Frühjahr 2015 mit einer artenreichen Samenmischung eingesät.

Die renaturierte Fläche mit tieferen Mulden, die sich bereits mit Wasser füllten und so für die Amphibien im Frühjahr parat sind.



25. September 2014: Grundriet nimmt neue Formen an

Mit der einen oder anderen wetterbedingten Unterbrechung wird nun seit ungefähr zwei Wochen an der Neugestaltung des Grundriets gearbeitet. Ein grosser Teil der Erdarbeiten konnten bereits abgeschlossen werden, aktuell wird die Geländeoberfläche zu Ende modelliert.

Besprechung vor Ort zur Feingestaltung des Geländes mit Unternehmer und Pflanzenspezialisten.

 

 

10. September 2014: Baubeginn im Grundriet

Nach einer langen Wartezeit aufgrund der feuchten zweiten Sommerhälfte konnte heute endlich mit der Aufwertung des Grundriets begonnen werden. Durch die anstehenden Erdarbeiten werden verschiedene bereits bestehende Bodendepots abgetragen und in nahe gelegenen Parzellen vorläufig zwischengelagert oder abgeführt. Die Zwischenlager werden zu einem späteren Zeitpunkt zur Melioration der umliegenden Landwirtschaftsflächen eingesetzt. Das Auflageprojekt können Sie hier studieren.

Abtrag der künstlichen Hügellandschaft mit Bagger und Lastwagen (Bild: K. Fröhlich).


10. September 2014: Bericht zu Renaturierungen im Seebachtal

Eine Gruppe von sechs ETH-Studenten hat im Kurs "Naturschutz und Naturschutzbiologie, FS2014" eine Fallstudie über die Naturschutzmassnahmen im Seebachtal verfasst. Interessante Feierabendlektüre.

Luftaufnahme vom Hasensee im letzten Oktober. Mehr Thurgauer Drohnenbilder finden Sie hier.


12. August 2014: Seebachtal - Rap

Das Naturmuseum Thurgau ist bekannt für innovative Ausstellungskonzepte. Die neueste Entwicklung ist ein wohlklingender Liederrundgang durch die Ausstellung. Dabei wird unter anderem auch die Geschichte des Seebachtals in einem Lied von Marcel Haag lyrisch aufbereitet.

Seebachtal - Lied


6. August 2014: Intressierte LehrerInnen aus Bern

Bei herrlichem Sonnenschein liess sich heute eine Gruppe verdienter Lehrerinnen und Lehrer das Seebachtal aus nächster Nähe zeigen. Bei einem gemütlichen Rundgang um den Hüttwilersee zeigte sich die Natur der Dreiseenlandschaft von Ihrer besten Seite.

Die Besucher unterwegs im Bürgerriet.

 

9. Juli 2014: Artikel zu den Blaualgen in der Thurgauer Zeitung

Neues zur Blaualge Lyngbya, die letzten Herbst zu einem schwimmenden Glibberwulst in der Badi Hüttwilen geführt hat: Die wöchentlichen Untersuchungen der Wasserqualität des Hüttwilersee durch das Kantonale Amt für Umwelt zeigen, dass die Algenart vorherrschend, aber nicht sehr zahlreich vorhanden ist. Ob es dieses Jahr wieder zu einer Algenblüte kommt, ist ungewiss. Den ganzen TZ-Artikel finden Sie hier.

 

 

18. Juni 2014: neue Tagfalterart im Seebachtal

Erstmals konnte im Seebachtal der  Helle Wiesenknopf-Ameisenbläuling (Maculinea teleius) nachgewiesen werden. Rund zehn Exemplare der stark gefährdeten Art konnten wurden beobachtet.

Die Raupen dieses Bläulings ernähren sich anfangs von den Blütenköpfchen des Grossen Wiesenknopfs, anschliessend überwintern sie in Ameisennestern und ernähren sich von der Ameisenbrut. Eine sehr spezielle Tagfalterart, deren Nachweis für grosse Freude sorgt.

Besten Dank dem Finder, Jonas Frei.

Erstnachweis im Seebachtal: Heller Wiesenknopf-Ameisenbläuling (Maculinea teleius).


9. Mai 2014: Beobachtungsturm am Hüttwilersee per sofort gesperrt!

Der Beobachtungsturm südlich der Hüttwilerbadi, der im Jahre 2003 durch den Kiwanis Club zusammen mit dem Thurgauer Vogelschutz errichtet wurde, musste leider per sofort gesperrt werden. Die Trägerpfähle aus Weisstannenholz sind zum Teil bereits zu mer als 50% durchgefault. Das Betreten des Turmes ist deshalb wegen akuter Einsturtzgefahr verboten. An einer Sanierungsmöglichkeit wird aktuell gearbeitet. Wir halten Sie auf dem Laufenden...



5. Mai 2014: Dorfverein Islikon zu Besuch im Seebachtal

Am frühen Sonntagmorgen machte sich der Dofverein Islikon im Rahmen ihres jährlichen Maibummels auf eine kleine Rundwanderung um den Nussbaumersee. Auf ihrer Tour erfuhren die interessierten Besucher alles Wissenswerte über verschiedene Renaturierungsetappen, die Flussseeschwalbe und das kürzliche Wirken der Jung-Jäger im Seebachtal.

Trotz des verhaltenen Wetters war die Stimmung unter den Exkursionsteilnehmenden gut.


25. April 2014: Frühlingserwachen im Seebachtal

Der Frühling ist definitiv zurück im Seebachtal. Die Kräuter beginnen zu blühen, die ersten Tagfalter sind am flattern und die Amphibien quaken um die Wette. Und die Reptilien suchen sich die besten Sonnenplätze. So wie dieses Zauneidechsenmännchen, das südlich des Hüttwilersees am sonnigen Waldrand sein prachtvolles Kleid zeigt.




21. Februar 2014: Honigbienen stecken Wildbienen an

Der Tagesanzeiger hat ein Thema aufgegriffen, das kürzlich ein Dikussionspunkt war: Die Honigbienen im Naturschutzgebiet. Im Artikel wird auf die Übertragung von Krankheiten von Honigbienen auf Wildbienen eingegangen. Dies war eines der Argumente, weshalb auf Stiftungsland Honigbienen künftig nicht mehr erwünscht sind.


15. Februar 2014: Pflegeeinsatz der Soroptimists Frauenfeld

Bei ungewöhnlich frühlingshaften Temperaturen hat sich am Samstag der Soroptimist Club Frauenfeld mit Anhang im Seebachtal für einen Pflegeeinsatz getroffen. Unter der fachkundigen Leitung von Eugen Akeret und Andreas Engeler wurden Ufergehölze, Stauden und Schilf geschnitten, gesammelt und aufgeschichtet. Herzlichen Dank für die tolle Arbeit!

Frühling im Februar: Auch dank der tatkräftigen Unterstützung der Soroptimists Frauenfeld.


3. Februar 2014: Der Vogel des Jahres als Gast im Seebachtal

Hoher Besuch im Seebachtal: Der SVS-Vogel des Jahres, die Waldohreule, hat im Seebachtal Rast gemacht. Zu sehen waren die sechs grimmigen Gesellen im Ufergehölz des Hasensees, bevor sie wieder weitergezogen sind. Wir wünschen guten Flug.

Vier der sechs Waldohreulen, die am Wochenende im Seebachtal zu Besuch waren.

 

8. Januar 2014: Keine Honigbienen im Naturschutzgebiet

Nach längerer Diskussion hat die Pflegekommission beschlossen, in Zukunft das Aufstellen von Bienenkästen auf Stiftungsgebiet nicht mehr zuzulassen, um die Wildbienen nicht zusätzlich zu belasten und eine intensivere Begehung zu unterbinden. Ein wichtiger Punkt für den Entscheid ist die Handhabung der Angelegenheit in Nachbarkantonen. Ein Dokument, das zur Entscheidungsfindung beigezogen wurde, ist hier zu finden.

 

1. Januar 2014: Good News zum Start des Jubiläumsjahrs!

Nebst dessen, dass wir allen Besuchern unserer Seite und allen Beteilitgten im Seebachtal ein gutes 2014 wünschen, können wir zum Jahresstart verkünden, dass der Blaualgenteppich in der Hüttwiler Badi vorerst Geschichte ist. Das 2014 bringt aber noch weiteres Gutes: Dies ist auch das Jahr des 20-jährigen Stifungsjubiläums!

Das Seewasser in der Badi Hüttwilen ist wieder glasklar.


31. Dezember 2013: Jahresrückblick in der Thurgauer Zeitung

Zum Jahreswechsel hat die Thurgauer Zeitung am 31. Dezember ein paar Erinnerungsfotos fürs 2013 zusammengestellt. Dabei werden die Blaualgen im Seebachtal neben toten Fischen und anderen aufreizenden Perspektiven nochmals inszeniert.

Die Doppelseite der TZ vom 31. Dezember 2013 mit dem bekannten Bild aus dem Seebachtal.


20. Dezember 2013: Bilanz der Amphibienschutzstunden 2013

Auch im 2013 wurden wieder Zahlreiche freiwille Helfereinsätze zum Schutze der vielen bedrohten Amphibien im Seebachtal geleistet. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 92 Arbeitsstunden geleistet. Im Namen von Laubfrosch und Co. sagen wir: Dankeschön!


14. Dezember 2013: Pflegeeinsatz der Jung-Jäger am Nussbaumersee

Unter der fachkundigen Leitung von Stiftungsratsmitglied Eugen Akeret hat eine Delegation von angehenden Weidmännern im Rahmen ihrer Jagdausbildung einen Pflegeeinsatz im Seebachtal geleistet. Die Spuren dieser Leistung sind rund um den Nussbaumersee leicht zu erkennen. Ein herzliches Dankeschön seitens der Stiftung!

Diverse Ufergehölze wurden durch die Jungjäger entfernt, wie hier am Schönungsteich im Puurenriet.


9. Dezember 2013: Untersuchung der Blaualgen im Hüttwilersee

Die Untersuchungen zu der Blaualgenblüte im Hüttwilersee in diesem Spätherbst laufen auf Hochtouren: Das Amt für Umelt Thurgau steht in direktem Austausch mit der EAWAG, dem Wasserforschungsinstitut der ETH Zürich. Dieses hat eine für die Algenblüte verantwortliche Spezies isoliert und gezüchtet, um weitere Erkenntnisse zu gewinnen.
Laut AfU gibt es eine vergleichbare Situation im Schliersee (D). Der Bericht dazu wird im Februar erwartet. Sobald es erste Erkenntnisse gibt, werden wir diese auf diesem Weg kommunizieren.

Das Amt für Umwelt hat zudem eine Spezial-Seite zur Information über die Blaualgenblüte im Hüttwilersee eingerichtet.


Dezember 2013: Bauprojekt Grundriet liegt auf

Vom 29.11. bis 19.12.2013 liegt das Bauprojekt zur Renaturierung des Grundriet bei der Gemeindekanzlei Hüttwilen zur Einsicht auf. Den Baubeschrieb mit Karten finden Sie hier.


8. Dezember 2013: Zeitungsbericht Blaualgen im Hüttwilersee

Am Sonntag, 8. Dezember konnte man einen weiteren Artikel über die vergangene Blaualgenblüte im Hüttwilersee finden. Der See befindet sich durch die sich ändernden Nährstoffverhältnisse im Umbruch befindet und dass erneute Blüten nicht ausgeschlossen werden können. Die Situation wird vom Amt für Umwelt regelmässig überwacht. Hier ist der gesamte Zeitungsartikel.


5. Dezember 2013: Anstehende Pflegeeingriffe

An einem sonnigen Nachmittag Anfangs Dezember haben sich Heinz Scheidegger, Jörg Himmelberger, Lukas Roggensinger von der Kartause Ittingen, Eugen Akeret (Mitglied Stiftungsrat und Ornithologe), Robert Schönholzer (Revierförster) und Joggi Rieder (Präsident Pflegekommission) zu einem Rundgang um den Nussbaumersee getroffen. Grund für die Zusammenkunft ist die Pflege der Wälder und Ufergehölze, welche zum Teil im Rahmen der Jägerausbildung durchgeführt wird. Eine Zusammenarbeit, von der alle Seiten nur profitieren.

Auf der Suche nach der besten Lösung: E. Akeret, R. Schönholzer, H. Scheidegger, L. Roggensinger und J. Himmelberger (v.l.n.r.).


November 2013: Wertvolle Kleinstrukturen

Jetzt, da der Winter über das Seebachtal hineinbricht, sind unsere heimischen Wildtiere wieder besonders gefordert: Sie stehen vor einer langen Zeit der Entbehrung. Gerade jetzt ist es deshalb sinnvoll, Hilfestellung zu leisten. Kleinstrukturen wie Steinhaufen sind dabei ein bewährtes Mittel. Zwei davon finden sich seit Herbst in der Nähe der Nussbaumer Badi. Ein grosses Dankeschön den Erbauern!

Diese Steinhaufen erwärmen seit Kurzem das Herz der Seebachtaler Zauneidechsen.

 

Oktober 2013:  Algenblüte im Hüttwilersee

In letzer Zeit konnte im Hüttwilersee im Bereich der Badi eine unangenehm riechende, grünliche Masse beobachtet werden. Dabei handelt es sich um Blaualgen, mehrheitlich der Gattung Lyngbya. Das Amt für Umwelt TG hat dazu eine Stellungnahme abgegeben.


Die Bilder erinnern an Zeiten der Überdüngung der Seen, doch diese Algen sind keine Folge einer zu hohen Nährstoffkonzentration. Die Gründe für die neuerliche Algenblüte werden aktuell vom Amt für Umwelt untersucht, den aktuellsten Bericht zum Thema finden Sie hier Blaualgen_Hüttwilersee.pdf

Am 2. November hat zudem die Thurgauer Zeitung über das Thema berichtet. Den Zeitungsartikel dazu finden Sie hier: TZ_2.Oktober.pdf

Am 8. Dezember erfolgte ein weiterer Bericht in der Thurgauer Zeitung bezüglich der Algenblüten im Hüttwilersee und dessen, was noch zu erwarten ist.


2. November 2012 Tagung erfolgreich durchgeführt!

Die Tagung Renaturierung von Landschaften konnte am letzten Freitag mit "ausverkaufter" Teilnehmerschaft sehr erfolgreich über die Bühne gebracht werden. Rund 80 Teilnehmer aus der ganzen Schweiz verfolgten spannende Vorträge und Workshops.
Wir danken allen Beteiligten zum guten Gelingen dieser Tagung!

anbei ein link zum Beitrag auf Tele Top (in den Top Regio Thurgau Nachrichten kommt unser Beitrag nach ca. 6 min):

 

6. September 2012: Aeschi Hüttwilen schon bald fertig, Steg Hasensee in der Entstehung.

Die Arbeiten am Hüttwilersee sind fast abgeschlossen und am Ostende des Hasensee wird aktuell das Ufer abgeflacht und ein schöner Steg erstellt.

 


4. September 2012: Die zwei Renaturierungsmassnahmen schreiten gut voran

Die Arbeiten im Seebachtal schreiten gut voran! Es konnten bei guten Wetterbedingungen schon einige Amphibien- und Limikolentümpel erstellt werden (siehe Bild unten)



14. August 2012: Spatenstich zu zwei weiteren Renaturierungsmassnahmen

Am 14. August fand endlich nach fast vierjähriger Planungs- und Findungszeit der Spatenstich zu zwei weiteren Aufwertungsmassnahmen statt! In den Bildern unten begrüsst unser Präsident Humbert Entress Geimeindebehörde, Stiftungsmitglieder, Unternehmer und Presse zum grossen Moment und bewährt sich gleich als Baggerführer!

Fernsehen und Zeitung berichteten wohlwollend über das Projekt.



4. Juni 2012: Sensationsfunde im Seebachtal!

Mit Freude habe ich heute wunderschöne Bilder von zwei sehr seltenen Libellenarten bekommen: von der Helmazurjungfer und der Grossen Moosjungfer. Diese beiden Arten sind seit 1886 verschollen im Seebachtal (Schläfli, 1995) und es freut uns alle sehr, dass nun beide wieder nachgewiesen wurden.

Die beiden Libellenarten profitieren stark von der extensiven Nutzung der Feuchtgräben und angrenzenden Wiesen!

Helmazurjungfer (Bild und "Erstentdecker": Gerhard Stalder)
Grosse Moosjungfer (Bild und "Erstentdecker": Gerhard Stalder)


6. März 2012: Ankündigung: Vortrag NFG TG am 20. März 2012

Am Dienstag 20.03.2012 findet ein interessanter Vortrag über das Seebachtal statt. Die Stiftung Seebachtal emphiehlt den Besuch dieser Veranstaltung wärmstens.

 

12. Februar 2012: Wieder einmal eine "Seegfrörni"!

Mögen sie sich erinnern, wann die Seebachtalseen das letzte Mal zugefroren waren? War es vor 2 Jahren oder doch vor 8 Jahren? Es war nach meinen Recherchen vor 6 Jahren im Januar 2006 der Fall!

Mit einem rasenden Bierharass haben "wir" es sogar bis in den Blick geschafft: http://