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Aufwertung Buechbüel und Lindibuck 2012


Im geographischen Mittelpunkt des Seebachtals befinden sich die Trockenstandorte Buechbüel und Lindibuck, die bis 2012 weitgehend isoliert von den feuchten Riet- und Sumpfgebieten rund um Hüttwiler-, Nussbaumer- und Hasensee waren. Im Buechbüel hat sich auf kiesigem, magerem Grund eine artenreiche Hecke mit einem ansehnlichen Bestand an Zitterpappeln und vorgelagert eine vielfältige Buntbrache entwickelt. Rund 200 Meter südlich des Buechbüel liegt die sandige Trockenrippe Lindibuck mit einer artenreichen, lockeren Bestockung.

Massnahmenplan: Die neuen Lebensräume vernetzen die Gebiete Buechbüel und Lindibuck.

Im Frühjahr 2012 konnte auf einer Fläche von 166 Aren eine Buntbrache eingesät werden, die auch deshalb von grossem ökologischen Wert ist, weil sie auch über den Winter Strukturen für Kleinsäuger, Vögel und Insekten bietet. Daneben wurde auf einer Fläche von 150 Aren eine Blumenwiese eingesät. Das speziell artenreiche Saatgut wurde freundlicherweise vom Kanton Thurgau zur Verfügung gestellt. Die Pflanzung von diversen Niederhecken als Vernetzungselementen und die Anlage einer landschaftsprägenden Baumreihekonnte entlang einer Flurstrasse mit 22 Traubeneichen im Oktober 2012 schloss die Aufwertung Lindibuck ab.

Profitiert von Buntbrachen und Magerwiesen: der Schachbrett-Falter (Melanargia galathea).