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Renaturierung "In Kurzen Teilen" 2005


Im Nordwesten des Hüttwilersees wurde auf einer Länge von rund 100 m das Seeufer abgeflacht und der angrenzende Oberboden abgetragen. Durch die Schaffung einer wechselfeuchten Flachuferzone erreichte man Voraussetzungen für einen attraktiven Lebensraum für Wasserpflanzen, Amphibien, Reptilien und Libellen. Alle neu entstanden Flächen sind dieses Frühjahr mit artenreichen Mischungen, zusammengestellt durch das Geobotanische Institut der ETH, angesät worden.
Weiter wurden die standortfremden Fichtenbestände des angrenzenenden «Aawändli» gerodet. Die so geschaffenen "Waldfenster" bieten intressante Einblicke auf die Seefläche, die bis anhin den Besuchern des Seebachtals verwehrt blieben. Er wird in den nächsten Jahren mittels natürlicher Sukzession durch einen einheimischen Moorbruchwald ersetzt.

Erfreut über das neue Flachmoor: die Sumpfschrecke (Stethophyma grossum).